diabetes-line.de http://www.diabetes-line.de Diabetes Ratgeber: Hilfe für Diabetiker Mon, 07 Mar 2016 14:33:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.4 Diabetes und Alpha Liponsäure http://www.diabetes-line.de/diabetes-und-alpha-liponsaeure/ http://www.diabetes-line.de/diabetes-und-alpha-liponsaeure/#respond Tue, 02 Feb 2016 13:35:32 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=382
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 Alpha Liponsäure bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Alpha-Liponsäure ist ein natürlicher Stoff, der in den Mitochondrien fast aller Eukarionten (das sind alle Lebewesen, deren Zellen einen Zellkern haben) zu finden ist. Inzwischen hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Alpha Liponsäure bei sehr vielen schweren Erkrankungen hilfreich sein kann. Dazu gehören Krebserkrankungen, Arteriosklerose, Alzheimer und andere Demenzformen, Parkinson, aber auch das Metabolische Syndrom und damit Diabetes Typ 2, ebenso allerdings auch Diabetes Typ 1. In diesem Beitrag soll es darum gehen, warum Alpha Liponsäure bei beiden Formen von Diabetes eine Hilfe sein kann.

Was ist Alpha Liponsäure und was bewirkt sie im Körper?

Alpha-Liponsäure ist zunächst einmal ein Coenzym. Sie wirkt in ihrer Funktion als Coenzym auch nicht nur auf eine einzige bestimmte Art und Weise, sondern an vielen Orten im Körper. In erster Linie wird sie bei der sogenannten oxidativen Decarboxylierung enzymatischer Reaktionen wirksam. Sie überträgt dabei als Coenzym sowohl Wasserstoff- als auch Acyl-Gruppen. Bei der oxidativen Decarboxylierung handelt es sich um einen Teilprozess im Bereich der Zellatmung. Dieser Teilprozess läuft in der Matrix der Mitochondrien ab. Im Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex wird dabei Pyruvat zu Acetyl-CoA umgewandelt. Im α-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex wird zu α-Ketoglutarat zu Succinyl-CoA umgewandelt. Bei beiden Prozessen wird unter anderem auch Alpha Liponsäure dabei als Coenzym gebraucht. Wenn die Alpha-Liponsäure diese Aufgabe erfüllt hat, wird sie anschließend wieder selbst regeneriert, und zwar durch die Dihydrolipoyl-Dehydrogenase. Eine reibungslos ablaufende Zellatmung ist für jede Form von Leben notwendig, denn nur so entsteht die zum Leben und für alle Stoffwechselfunktionen benötigte Energie.

Neben dieser überlebenswichtigen Aufgabe wird die Alpha-Liponsäure noch gebraucht, um die Antioxidantien Glutathion, Coenzym Q 10, Vitamin E, Vitamin C und weitere zu regenerieren. Sie ist außerdem selbst auch ein starkes Antioxidans und wirkt als Radikalfänger. Außerdem kann sie schädliche Schwermetalle wie Quecksilber und andere aus dem Körper ausleiten helfen, wirkt also entgiftend.

Alpha Liponsäure in der Medizin und Alternativmedizin

Bereits seit 1966 wird Alpha-Liponsäure in der Medizin verwendet, und zwar zur Behandlung von Polyneuropathien und Lebererkrankungen. In der Alternativmedizin ist sie schon sehr lange als wirksam zum Ausleiten von Quecksilber bekannt. Wichtig im Zusammenhang mit beiden Formen der Diabetes ist die Alpha-Liponsäure deshalb, weil sie eine so gute Hilfe bei Polyneuropathien darstellt, die vielfältige Ursachen haben können. Jede dieser Ursachen kann im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Stoffwechselvorgängen stehen, in denen auch die Alpha-Liponsäure eine Rolle spielt. Das gilt auch für alle Formen von Vergiftungen. Das gilt in diesem Fall aber auch für die Auswirkungen der Diabetes. Sehr gut dabei ist es, dass die Alpha-Liponsäure auch in der Lage ist, die Blut-Gehirnschranke zu überwinden und so auch für erkrankte Nervenfasern im Gehirn eine große Hilfe sein kann.

Polyneuropathien können sich vielfältig auswirken. Die Myelinscheiden der Nerven, also deren Isolationsschicht können genauso betroffen sein wie die Axone der Nerven, also deren Zellfortsätze. Die Symptome können sich körperfern, also eher an Händen und Füßen, aber auch körpernah, also eher im Inneren zeigen. Das ist auch bei den Formen von Ponyneuropathien so, die sich als Folge von Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 zeigen.

Wie wirkt Alpha-Liponsäure bei Nervenschäden?

Die gute Wirkung von Alpha-Liponsäure bei Nervenschäden hat zwei verschiedene Gründe. Einmal sorgt sie ganz allgemein dafür, dass die Blutversorgung der Nerven verbessert wird. Außerdem ist ganz wichtig, dass den Nervenzellen genug Energie zur Verfügung gestellt wird. Auch dafür braucht der Körper genug Alpha-Liponsäure. Schon diese natürliche Funktion an sich hilft dabei, die Missempfindungen bei Polyneuropathien zu reduzieren. Außerdem ist Alpha-Liponsäure so wichtig bei Polyneuropathien, weil sie Radikale abfangen kann, was weiteren Nervenschäden vorbeugt.

Auch die Nervenschäden, die durch Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 entstehen können, werden so durch den Einsatz von Alpha-Liponsäure vermindert.

Alpha-Liponsäure und Diabetes Typ 1

Der Körper kann bei dieser Krankheit kein Insulin mehr produzieren, weil körpereigene Abwehrzellen die dafür zuständigen Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört haben. Ohne Insulinspritzen würde diese Erkrankung früher oder später tödlich verlaufen. Ständige Kontrollen durch den Arzt sind notwendig, damit der Stoffwechsel nicht entgleist, denn dann kommt es sofort zu schwersten Vergiftungserscheinungen, durch die auch Nervenschäden entstehen können.

Als kraftvolles Antioxidans kann Liponsäure bei der diabetischen Polyneuropathie unterstützend wirken

Als kraftvolles Antioxidans kann Liponsäure bei der diabetischen Polyneuropathie unterstützend wirken

Alpha-Liponsäure allein könnte diese Erkrankung nicht heilen. Sie gehört aber zu den rezeptfreien Medikamenten, die zusätzlich eingesetzt werden können, um die Auswirkungen von Diabetes Typ 1 zu vermindern.

Alpha-Liponsäure und Diabetes Typ 2

Der Ausbruch von Diabetes Typ 2 hat vollkommen andere Gründe als bei Diabetes Typ 1. Die Krankheit tritt häufiger im Alter als in jungen Jahren auf und entwickelt sich langsam, und zwar meistens in einem komplexen Zusammenhang mit dem dazu gehörenden metabolischen Syndrom. Dabei kommt es zu einer zunehmenden Insulinresistenz im Körper. Insulin wird dabei zwar ausgeschüttet, aber es kann nicht mehr ordnungsgemäß wirken. Die Auswirkungen können bei zunehmender Krankheit sehr ähnlich sein wie beim Diabetes Typ 1, wenn man nichts dagegen unternimmt.

In diesem Fall ist die Alpha-Liponsäure noch wesentlich wirksamer als im Falle von Diabetes Typ 1, denn sie kann nicht nur dabei helfen, die so entstehenden Polyneuropathien zu verbessern, sondern auch dabei helfen, die Insulinresistenz wieder zu verbessern. Die Insulinresistenz steht in einem engen Zusammenhang mit den oben bereits beschriebenen enzymatischen Vorgängen der oxidativen Decarboxylierung, die bei dieser Erkrankung nicht mehr reibungslos ablaufen. Bei diesen enzymatischen Vorgängen spielt die Alpha-Liponsäure eine wichtige Rolle, denn wenn nicht genug davon da ist, können sie nicht ablaufen. Sie gehört zu den rezeptfreien Medikamenten, die hier ergänzend zu der Zusammenarbeit mit einem Arzt hilfreich eingesetzt werden können.

Zusammenfassendes

Alpha-Liponsäure erhöht bei Diabetes Typ 2 die Glucoseaufnahme in den insulinresistent gewordenen Zellen und verbessert den diabetischen Zustand so wieder. Bei beiden Formen der Diabetes sorgt sie für eine Linderung der Polyneuropathien. Sie überwindet auch die Blut-Gehirnschranke und hilft so auch den Nervenzellen des Gehirns. Alpha-Liponsäure wird zwar auch vom Körper selbst gebildet, aber auch durch die Nahrung aufgenommen. Sehr viel Alpha-Liponsäure kommt in der natürlichen Nahrung in Rindfleisch, aber auch Innereien wie Leber, Herz und Niere vor. Als Nahrungsergänzungsmittel wird sie sowohl in natürlicher Form als auch in einer Mischung aus natürlicher und synthetisch hergestellter Alpha-Liponsäure angeboten. Die natürliche Form der Alpha-Liponsäure wird von beiden Angeboten vom Körper noch besser aufgenommen. Unerwünschte Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt geworden. Es bleibt noch zu erwähnen, dass die Forschung in Bezug auf die Einnahme während der Schwangerschaft bisher noch nicht abgeschlossen ist.

 

 

Bildquelle:

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Neue Studie – Vermeidung von Lipohypertrophie stabilisiert schwankende Blutzuckerspiegel bei Diabetikern http://www.diabetes-line.de/neue-studie-vermeidung-von-lipohypertrophie-stabilisiert-schwankende-blutzuckerspiegel-bei-diabetikern/ http://www.diabetes-line.de/neue-studie-vermeidung-von-lipohypertrophie-stabilisiert-schwankende-blutzuckerspiegel-bei-diabetikern/#respond Thu, 06 Nov 2014 15:47:22 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=370
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Laut einer neuen Studie können durch die Vermeidung von Lipohypertrophie (ugs. „Spritzhügel“) die Schwankungen des Blutzuckers stabilisiert werden. Das gute daran ist: Jeder Betroffene kann durch kleine Umstellungen selbst dazu beitragen seinen Blutzuckerspiegel konstanter zu halten. Laut M. Blanco (Novartis Pharma) et al. (und anderen führenden Teilnehmern der Studie) reicht schon eine gute Spritztechnik aus um Lipohypertrophie zu vermeiden und somit eine Über- oder Unterzuckerung deutlich zu verringern.

Lipohypertrophie

Unter der sogenannten „Lipohypertrophie“ versteht man eine gutartige Schwellung und/oder eine Verhärtung des Fettgewebes unter der Haut. Die Studie, unter der Leitung von Blanco et al. fand heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem schwankenden Blutzuckerspiegel und der häufig auftretenden Lipohypertrophie gibt. Diese Zunahme von subkutanem Fettgewebe trat sehr häufig an den Stellen auf, an denen sich Blutzuckererkrankte wiederholt Insulin verabreichten. Die Folge davon ist, dass die Haut (der Körper) das Insulin ungleichmäßig in sein biologisches System aufnehmen kann: Die Resorption ist gestört. Durch die ungleichmäßige Aufnahme kommt es zu den Schwankungen des Blutzuckerspiegels. So kann es sowohl zu einer Unterzuckerung als auch zu einer Überzuckerung kommen. Diese Schwankungen in den Griff zu bekommen ist für die Leidtragenden äußerst wichtig. Durch einen schwankenden Blutzuckerspiegel ist die Gefahr von Langzeitschäden erhöht. Zu diesen schwerwiegenden Gesundheitsschäden gehören beispielsweise:

  • Nervenschäden
  • Netzhautschäden
  • Nierenschäden

Kleine Veränderungen – große Wirkung

Blanco et al. fanden heraus, dass durch kleine Änderungen am Spritzverhalten ein gutes Ergebnis in Bezug auf die Vermeidung von Lipohypertrophie erreicht werden kann. Hierzu dient vor allem eine gute Spritztechnik. Um die Spritztechnik zu verbessern gibt es mehrere Varianten. Die Insulinverwender sollten eine Rotation der Spritzstellen aufrecht erhalten. Dass heißt, sie sollen die Stellen, an welche die Spritzen angesetzt werden, nicht wiederverwenden sondern wechseln. Auch von einer Wiederverwendung von Kanülen und Pen-Nadeln ist abzuraten. Blanco et al. warnen vor der erneuten Verwendung von Kanülen, da diese nach der ersten Benutzung stumpf sind. Somit wird bei jeder weiteren Verwendung das Hautgewebe unnötig mehr beschädigt. Eine Beobachtung in der Studie war, dass Lipohypertrophie bei Patienten deutlich stärker erkennbarer war, welche Kanülen und Pen-Nadeln wiederverwendeten.  Aus einer anderen, in Europa durchgeführten, Studie zur Spritztechnik von Diabetikern geht hervor, dass blutzuckererkrankte Menschen, welche Nadeln und Kanülen öfter als einmal benutzen, ein um 31% erhöhtes Risiko einer Lipohypertrophie haben. Da der Patient seine Einstichstellen öfters wechseln soll, ist das Risiko erhöht das Insulin intramuskulär zu injizieren. Dieses erhöhte Risiko besteht darin, dass die Einstichfläche, auf welcher der Patient rotieren soll, unterschiedlich dicke subkutane Fettschichten aufweisen kann. Deshalb, so Blanco et al., sollte der Blutzuckererkrankte kurze 4mm Pen-Nadeln benutzen. Diese kurzen Nadeln vermindern das Risiko einer Insulininjektion ins Muskelgewebe und schaffen es gleichzeitig das Heraustreten von Insulin nach dem Einstich zu verringern. Aus vielen Erfahrungsberichten geht hervor, dass die Betroffenen durch die kürzeren Nadeln weniger Schmerzen erleiden, was zu einer besseren Lebensqualität, höherer Therapietreue und zu einem besseren psychischem Befinden beiträgt.

 

Statistische Ergebnisse der Studie

Die Studie erwies, dass zwei Drittel der Verwender von Insulin (64%) unter Lipohypertrophie litten. Den Ergebnissen der Studie von Blanco et al. zufolge trat eine Unterzuckerung ungeklärter Ursache bei 39,1% der Patienten auf, die eine Lipohypertrophie aufwiesen. Bei Patienten ohne Lipohypertrophie war dies ein wesentlich geringerer Teil, nämlich nur 5,9%. Weiterhin konnte man bei nur 6,5% der Patienten ohne Veränderung des Fettgewebes eine Schwankung des Blutzuckerspiegels feststellen, wohingegen 49,1% der Patienten mit Lipohypertrophie eine Schwankung des Blutzuckerspiegels vorwiesen. Eine der bemerkenswertesten Feststellungen der Studie von Blanco et al. war, dass man Lipohypertrophie bei 98% der Patienten nachweisen konnte, welche die Spritzstelle gar nicht oder falsch wechselten. Während Patienten, die korrekt rotierten, nur zu 5% betroffen waren.

 

Fazit

Durch kleine Veränderungen der Spritzgewohnheiten von Patienten kann ein deutlicher Mehrgewinn an Lebensqualität gewonnen werden. Vor allem aber kann Lipohypertrophie gegen null gesenkt werden. Außerdem sind enorme Kosteneinsparungen möglich. Denn neben den oben genannten Zahlen, erweist die Studie, dass sich durch das richtige Spritzverhalten sehr viel Geld einsparen lässt – bei Patienten und dem Gesundheitswesen. Aus der Studie geht hervor, dass Lipohypertrophie als Barriere für das Insulin wirken kann. So brauchen Insulinanwender ohne Lipohypertrophie durchschnittlich 15 Einheiten weniger Insulin pro Tag als Patienten mit Lipohypertrophie. Das wären auf Deustchland umgerechnet eine Ersparnis von ca. 210 Millionen Euro für Gesundheitswesen und Patienten.

 

Bildquelle: Bigstock-ID: 50522111-by-Dmitry Lobanov

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Wie Diabetes Nervenfasern verändert http://www.diabetes-line.de/wie-diabetes-nervenfasern-veraendert/ http://www.diabetes-line.de/wie-diabetes-nervenfasern-veraendert/#respond Mon, 24 Mar 2014 15:06:20 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=364
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Es dürfte wohl kein großes Geheimnis sein, dass eine Erkrankung mit Diabetes den Körper nachhaltig schädigt. In manchen Fällen finden aber auch weitreichende Veränderungen der Nervenfasern im menschlichen Körper statt. Lange Zeit wusste man auf Seiten der Medizin allerdings nicht, dass auch diese Auswirkungen durch eine Erkrankung mit Diabetes möglich sind. Neueste technische Gerätschaften und Errungenschaften der Medizin machten genau dies jetzt vor kurzem erstmals sichtbar. Wer jetzt mehr über diese Auswirkungen in Erfahrung bringen möchte, sollte sich den beiden folgenden Abschnitten annehmen!

Die Diagnose von Veränderungen der Nervenfasern durch Diabetes

Durch die Schädigung von Nervenfasern können ernsthafte Probleme enstehen.

Durch die Schädigung von Nervenfasern können ernsthafte Probleme enstehen.

Wer unter einer Zuckerkrankheit leidet, muss zwangsläufig damit rechnen, dass unterschiedliche Schädigungen im Körper vonstatten gehen. Wie jetzt bekannt wurde, betrifft eben jenes auch die Nerven in den unterschiedlichen Regionen. Symptome für eine solche Veränderung der Gegebenheiten durch Diabetes sind unter anderem Kribbeln oder auch Schmerzen in Fingern oder Zehen, was vermehrt auftritt. Aber auch beim Versuch, diese Extremitäten zu bewegen, leiden Betroffene von Diabetes unter teils starken Problemen. Die Ursache hierfür wurde nun erstmals von Neuroradiologen genauer beleuchtet. Dank eines besonderen Verfahrens mit einer hochauflösender Magnetresonanz-Tomographie wurden Beschädigungen selbst an kleinsten Nervenfaserbündeln festgestellt. Durch weitere Forschungen in diesem Gebiet möchte man Näheres über bislang unheilbare Nervenkrankheiten erfahren, um diese in Zukunft vielleicht sogar heilen zu können. Diabetes selbst zu diagnostizieren ist mittlerweile ein Routine-Eingriff. Diese kleinen Veränderungen an den Nervenbündeln festzustellen hingegen, benötigt spezielles Equipment, das oftmals nur in Spezialkliniken anzutreffen ist.

Mögliche Therapien bei festgestellten Auswirkungen

Wurde diese Erkrankung oder Beeinträchtigung der Nerven, die zweifelsohne durch eine Diabetes verursacht wurde, durch neueste Möglichkeiten in einem frühen Stadium zweifelsohne nachgewiesen, muss im nächsten Schritt der exakte Ort der Schädigung ausfindig gemacht werden. Nur so kann selbige erfolgreich bekämpft und Symptome im besten Fall gelindert werden. Die verantwortlichen Ärzte sehen sich aktuell allerdings noch mit der Problematik konfrontiert, dass mit dem momentanen Stand der Medizin in einer Vielzahl der Fälle ausschließlich die schmerzhaften Symptome der Nervenerkrankungen behandelt werden, nicht aber die Ursache. Um hiergegen gezielt vorgehen zu können, muss man nach Aussagen der zuständigen Ärzte den Prozess der Entstehung noch besser verstehen. Es bleibt also abzuwarten, was die Zukunft bringt.

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Erhörtes Diabetes-Risiko bei Depressionen http://www.diabetes-line.de/erhoertes-diabetes-risiko-bei-depressionen/ http://www.diabetes-line.de/erhoertes-diabetes-risiko-bei-depressionen/#respond Wed, 19 Mar 2014 13:19:42 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=356
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In den vergangenen Jahren haben einige Studien einen gewissen Zusammenhang zwischen Diabetes und Depression festgestellt. Experten sind sich nicht sicher, wie genau es zu einer Verbindung kommt, aber eine Mischung aus biologischen und verhaltensbedingten Faktoren scheint dazu beizutragen, dass das Diabetes-Risiko bei Depressionen erhöht wird. Zu den häufigsten Faktoren, die dazu beitragen können, dass Personen mit Depressionen anfälliger für Diabetes sind, gehören:

  • Das Stresshormon Cortisol
  • Ungesunder Lebensstil
  • Hoher Body-Mass-Index
  • Schlechte Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, die als Folge von Depressionen entstehen können und das Diabetes-Risiko erhöhen
Bei Depressionen sollte besonders auf die körperliche Verfassung geachtet werden.

Bei Depressionen sollte besonders auf die körperliche Verfassung geachtet werden.

Cortisol

Cortisol, welches auch als das Stresshormon bekannt ist, kann den Glukosestoffwechsel im Blut und die Insulinempfindlichkeit wesentlich beeinflussen. Menschen, die an Depressionen leiden haben oft einen hohen Cortisol-Spiegel, welcher ebenfalls mit erhöhten Fettablagerungen im Abdomen in Verbindung gebracht wird und das wiederum ist ein großer Risikofaktor für Typ 2-Diabetes. Ein ungesunde Lebensweise kann auch dazu beitragen, dass Depressionen mit einem erhöhten Diabetes-Risiko assoziiert werden. Wenn Menschen depressiv sind, haben sie oft wenig Energie oder Motivation um körperlich aktiv zu sein, oder eine gesunde Ernährung zu verfolgen. Rauchen und andere ungesunde und destruktive Verhaltensweisen erhöhen das Risiko, dass sich Diabetes bei depressiven Menschen entwickeln kann.

Der Zusammenhang von Stress und einen hohen Diabetes-Risiko

Während bestimmte Faktoren wie körperliche Aktivitäten und ein hoher Body-Mass-Index teilweise den Zusammenhang zwischen Depressionen und Diabetes erklären können, eine direkte und vollständige Verbindung gibt es bislang nicht. Viele Experten sind der Meinung, dass Stress eines der Hauptursachen ist, um Depressionen mit Diabetes verbinden zu können. Diese Verbindung beruht zum Teil auf den Auswirkungen, welche Strass auf die Hormone im Körper haben. Stressbedingte Situationen erhöhen die Produktion von Cortisol und Adrenalin, um die Energielevel im Körper zu erhöhen. Das geschieht, indem der Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöht wird. Es wird allgemein angenommen dass Stress für den Menschen sehr schädlich, sowohl psychisch als auch körperlichen. Dieses wird vor allem dann bestätigt, wenn Stress zu einer Reihe von gesundheitlichen Problemen führen kann, einschließlich Diabetes. Wenn eine Person sehr hohem Stress ausgesetzt ist, können die Hormone in seinem Körper einen Anstieg des Blutzuckers verursachen. Dies ist eine Reaktion des Körpers um sich für die zusätzlichen Belastungen vorzubereiten, die durch Stress verursacht werden. Bei lang anhaltenden Stresssituationen kann der Körper diesen Zuckeranstieg nicht richtig kontrollieren, was zu sehr hohen Blutzuckerpegeln führen kann, und diese erhöhen das Diabetes-Risiko. So kann der Stresspegel einer Person die an Depressionen leidet konsequent hoch bleiben. Als Folge davon kann der Körper Schwierigkeiten haben diesen hohen Blutzucker zu regulieren und die Gefahr besteht, dass sich Diabetes entwickeln kann.

Fazit

Diejenigen, die an Depressionen leiden kennen einem hohen Diabetes-Risiko ausgesetzt sein, und sollten auf klassische Anzeichen und Symptome von Diabetes achten. Diese sind unter anderem extreme Müdigkeit, unersättlicher Hunger, erhöhter Durst, drastische Gewichtsabnahme, häufiges Urinieren und verschwommenes Sehvermögen. Diabetes ist eine Kondition die, wenn sie frühzeitig erkannt wird, gut kontrolliert werden kann. Aber sie kann auch tödlich sein, wenn sie unbehandelt bleibt.

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Neue Therapieansätze bei Diabetes http://www.diabetes-line.de/neue-therapieansaetze-bei-diabetes/ http://www.diabetes-line.de/neue-therapieansaetze-bei-diabetes/#respond Wed, 12 Mar 2014 15:16:24 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=349
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Eine neue Therapie verspricht Abhilfe bei Diabetes Typ1. Gemeint ist die Inselzell-Transplantation, aber auch eine künstliche Bauchspeicheldrüse sowie „Bio-Reaktoren“ können Abhilfe verschaffen.
Personen, welche Diabetes Typ1 haben, müssen mehrmals am Tag ihren Blutzucker berechnen, Insulin injizieren sowie ihre Mahlzeiten genaustens berechnen. Spezialisten versuchen mit unkonventionellen Therapieverfahren neue Lösungen gegen Diabetes Typ1 zu finden.

Bauchspeicheldrüsentransplantation

Im Bereich Diabetes wird stetig geforscht.

Im Bereich Diabetes wird stetig geforscht.

Ob die neue Therapie wie z.B. eine neue Bauchspeicheldrüse von Erfolg gekrönt ist, hängt vom einzelnen Menschen ab. Bei wenigen Personen, deren Blutzuckerspiegel auch mit medikamentöser Behandlung schwer einzustellen ist, verspricht eine Bauchspeicheldrüsen- oder Inselzell-Organverpflanzung die Lösung. Das ist im Augenblick die einzige Therapie, die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse durch insulinproduzierende und funktionsfähige Zellen ersetzt. Dresdner Forscher analysieren derzeitig, wodurch sich die Lebensdauer sowie die Leistung der verpflanzten Zellen optimal steigern lässt. Hannoversche Diabetologen haben zusammen mit einer weltweiten Arbeitsgruppe, eine künstliche Bauchspeicheldrüse erfunden. Die Apparatur misst selbstständig den Blutzucker und liefert über eine Insulinpumpe die optimale Dosis an Insulin ab.

Bio-Reaktor

Eine andere Therapie lässt genauso hoffen. Sie wird als „Bio-Reaktor“ bezeichnet, besteht aus einer sogenannten kleinen Dose, die mit Insulin erzeugenden Zellen ausgestattet ist. Die Therapieform „Bio-Reaktor“ könnte zukünftig bei Menschen mit Diabetes Typ1 die Produktion von Insulin imitieren.

Glukosemonitoring

Sehr vielversprechend ist auch die neue, folgende Therapie: Hochmoderne Technologien machen es heutzutage möglich, den Blutzuckerspiegel in sehr kurzen Zeitspannen zu berechnen und hierdurch ein fast regelmäßiges Glukosemonitoring zu erzielen. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel durch eine Sensornadel, die unter der Haut eingeführt wird, gemessen wird. Der Zuckerspiegel wird genaustens durch die Gewebsflüssigkeit bestimmt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Therapie nur in gut belegbaren Einzelfällen. Bis zum heutigen Tage gab es keine aussagekräftige, akademische Studie, welche die medizinische Zweckmäßigkeit des regelmäßigen Glukosemonitorings belegt.

Alternative Therapie

Nateglinide sowie Repaglinide sind die allerneusten Vertreter der Substanzklassen von Insulin fördernden Mitteln, welche in Deutschland seit kurzen Zeit im Handel zu erhalten sind. Glinide fördern die körpereigene Insulinproduktion, indem sie Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse aktiviert, dass körpereigene Insulin abzusondern. Durch die verstärkte Insulinausschüttung wird die Glukose aus dem Nahrungsbrei wieder verwertet. Die Freisetzung des Insulins erfolgt viel schneller und weniger langanhaltend, als wie bei den Sulfonylharnstoff und passt sich haargenau der Blutzuckerhöhe an. So sinkt nach der Nahrungsaufnahme der Blutzuckerspiegel sowie der HbA1c-Wert.

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Alternative Süßstoffe http://www.diabetes-line.de/alternative-suessstoffe/ http://www.diabetes-line.de/alternative-suessstoffe/#respond Thu, 27 Feb 2014 14:10:27 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=343
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Süßes macht glücklich, stimmt das überhaupt? Tatsache jedenfalls ist, dass das Verlangen nach Süßem dem Menschen schon in die Wiege gelegt wurde. Aber gerade Personen die auf eine moderne, gesunde Ernährung achten und viele Diabetiker suchen nach Alternativen zu dem herkömmlichen weißen Zucker. Doch dabei gilt wie bei allen anderen Dingen, die Menge ist entscheidend. In vernünftigen Maßen verwendet, können Süßstoffe den Zucker sehr gut ersetzen.

Hochgelobtes Stevia

Gerade Diabetiker müssen sehr genau darauf achten womit sie süßen.

Gerade Diabetiker müssen sehr genau darauf achten womit sie süßen.

Die Stevia-Pflanze wird in ihrer Heimat Paraguay schon seit Jahrhunderten wegen ihrer besonderen Süßkraft geschätzt. Heute wird der Süßstoff der Pflanze zu einer kalorienarmen Streusüße verarbeitet. Stevia eignet sich zum Süßen von kalten und warmen Speisen. Da dieser Süßstoff hitzebeständig ist, kann er auch zum Backen verwendet werden. Besonderes Augenmerk beim Kauf ist auf die Qualität zu richten. Reiner Bio-Stevia- Süßstoff enthält keine Zusatzstoffe. Nicht hochwertiges Stevia hat einen teilweise unangenehmen Geschmack. Als Regel gilt, dass ein Gramm Stevia je nach Marke etwa acht Gramm normalen Zucker entsprechen. Ob Stevia für Diabetiker geeignet ist, wird kontrovers diskutiert. Langzeitstudien liegen noch keine vor, da das Produkt erst seit 2011 zugelassen ist. Während das Bio- Stevia keine Kalorien besitzt und keine Wirkung auf den Blutzuckerspiegel ausübt, beeinflusst der Süßstoff Stevia mit Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Maltodextrin, doch den Blutzuckerspiegel und hat auch Kalorien. Zwar gesünder als der herkömmliche Haushaltszucker, muss Stevia trotzdem beim Kalorienzählen und der Insulinmenge berücksichtigt werden.

Süßstofftabletten und flüssiger Süßstoff – eine beliebte Alternative zu Zucker

Süßstofftabletten enthalten keine Kohlenhydrate und kein Fett. Sie setzten sich zusammen aus:

  • Natriumcyclamat
  • Natriumhydrogencarbonat
  • Mononatriumcitrat und
  • Saccarin- Natrium

Hundert Gramm enthalten Null Broteinheiten. Ein Nachteil bei den meisten Süßstofftabletten ist, dass sie nicht hitzebeständig sind und beim Kochen oder Backen einerseits ihre Süße verlieren und andererseits einen bitteren Geschmack entwickeln.

Süßen mit Früchten

Eine wirklich gesunde Alternative ist der Kokoszucker. Dieser Süßstoff wird aus dem Nektar der Kokosblüte gewonnen und enthält wertvolle Nähr- und Mineralstoffe. Dank seines niedrigen glykämischen Index ist er für Diabetiker geeignet.

Getrocknete Früchte

  • Äpfel
  • Birnen
  • Datteln oder
  • Aprikosen

eignen sich nicht nur gut für raw-food- Gerichte, sie verleihen den Speisen auch eine natürliche Süße.

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Das Buchinger Heilfasten http://www.diabetes-line.de/das-buchinger-heilfasten/ http://www.diabetes-line.de/das-buchinger-heilfasten/#respond Fri, 31 Jan 2014 13:55:15 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=333
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Heilfasten nach Buchinger ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Es wird idealerweise von speziell ausgebildetem medizinischem Personal begleitet und überwacht. Das Heilfasten beginnt mit einer ärztlichen Untersuchung. Liegen keine medizinischen Gründe vor, die gegen das Fasten sprechen, erschließt sich mit dieser Methode für die Patienten eine Möglichkeit aktiver Gestaltung der Selbstheilung durch Bewegung und bewusste Ernährung. Die Methode ist gut verträglich und kann regelmäßig wiederholt werden.

Das Heilfasten nach Buchinger besteht aus drei Phasen

  • Die erste Phase ist die Darmreinigung
    Sie dauert einen Tag. Ziel ist es, den Darm, insbesondere den Dickdarm, von allen Rückständen zu befreien. Gewöhnlich wird dies mit dem Trinken von Glaubersalzlösung mit Zitrone erreicht. Aber bei Unverträglichkeit können auch andere Abführmittel verwendet werden. Unterstützt wird dieser Vorgang durch Einläufe, falls nötig und/ oder erwünscht. Je eher der Darm gereinigt ist, desto eher lässt das Hungergefühl nach.
  • Phase2 ist das eigentliche Fasten, welches maximal vier Wochen dauern darf
    In dieser Zeit wird ausschließlich Flüssignahrung zu sich genommen. Sehr viel Mineralwasser, leicht mit Honig gesüßte Tees und einmal täglich eine Gemüsebrühe ohne Feststoffe. Es werden dem Körper in der Fastenzeit also Kalorien, wenn auch sehr wenige, und über den Honig und die Brühe bestimmte Mineralstoffe zugeführt. Bei einem betreuten Heilfasten wird sehr viel Wert auf begleitende Bewegungsprogramme und Ernährungsberatung gelegt.

    Heilfasten nach Buchinger bedeutet viel Trinken

    Heilfasten nach Buchinger bedeutet viel Trinken

  • Phase 3 ist die Wiederaufbauzeit nach dem Heilfasten
    Beginnend mit dem Fastenbrechen, welches aus zwei Äpfeln am Vor- und am Nachmittag, sowie einer speziellen Gemüse-Kartoffelsuppe am Abend besteht.

Die Wirkung von Heilfasten bei Diabetes mellitus Typ 2 und metabolischem Syndrom

Das Heilfasten nach Buchinger ist der ideale Einstieg für eine Änderung der Lebensweise bei diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2. Die Reinigung des Darms zu Beginn des Heilfastens und der Verzicht auf feste Nahrung über einer längeren Zeitraum führen den Patienten aus der sogenannten „Insulinfalle“, d.h., der Appetit auf kohlehydratreiche Nahrung wird unterbrochen, die Änderung der Lebensweise nach der Kur wird erleichtert. Die bereits erzielten Erfolge, wie etwa die Gewichtsabnahme und Normalisierung der körpereigenen Insulinproduktion, motivieren den Patienten sein Ess- und Bewegungsverhalten dauerhaft gesünder zu gestalten. Die Nebenwirkungen von stark erhöhtem Insulinspiegel, wie etwa Stoffwechselentgleisungen, Fettstoffwechselstörungen und erhöhter Blutdruck gehen zurück.

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Warum bekommen junge Menschen Alters-Diabetes? http://www.diabetes-line.de/warum-bekommen-junge-menschen-alters-diabetes/ http://www.diabetes-line.de/warum-bekommen-junge-menschen-alters-diabetes/#respond Wed, 22 Jan 2014 10:31:27 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=324
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Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Zu unterscheiden ist zwischen zwei Hauptgruppen Diabetes, die als Diabetes Typ 1 (auch Jugend-Diabetes) und Diabetes Typ 2 (auch Alters-Diabetes) bezeichnet werden. Bei beiden Typen ist das Hormon Insulin nicht imstande, den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu transportieren, welches als Insulinresistenz (Insulinempfindlichkeit) bezeichnet wird. Daher ist der erhöhte Blutzuckerspiegel das Hauptsymptom bei den beiden Typen. Was sie allerdings unterscheiden, sind die Ursachen für die Erkrankung. Aus diesem Grund sind sie aus rein medizinischem Aspekt zwei unterschiedliche Krankheiten.

Was ist Alters-Diabetes?

Der Diabetes Typ 2 wird als Alters-Diabetes bezeichnet, da er meist bei älteren Menschen vorkommt. Verursacht wird er dadurch, dass die Körperzellen altersbedingt gegenüber dem Insulin immer unempfindlicher werden. So produziert der Organismus erst mehr Insulin. Aber irgendwann reicht das eigene Insulin nicht mehr aus, Insulinmangel und erhöhter Blutzuckerspiegel sind die Folge. Der Alters-Diabetes kommt schleichend, die Symptome bleiben jahrelang aus, werden oft erst nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall entdeckt.

Was ist Jugend-Diabetes?

Wieso kriegen Jugendliche Alters-Diabetes?

Immer mehr Jugendliche leiden an  Alters-Diabetes.

Der Diabetes Typ 1 wird als jugendlicher Diabetes bezeichnet, da er anfänglich meist bei jungen Menschen im Alter unter 40 diagnostiziert wurde. Er ist eine genetisch bedingte Autoimmunkrankheit, die scheinbar ohne jeden nachvollziehbaren Grund und plötzlich sogar bei einem Kind ausbrechen kann. Verursacht wird er dadurch, dass das eigene Immunsystem die Zellen, die Insulin produzierenden, als Fremdzellen bekämpft und zerstört. Die Folge daraus sind Insulinmangel, erhöhter Blutzuckerspiegel und ein Leben mit der Insulinspritze.

Zumal eine genetisch bedingte Autoimmunkrankheit auch im hohen Alter ausbrechen kann, ist der Begriff Jugend-Diabetes bedingt richtig. Da seit Jahrzehnten immer mehr junge Menschen und Kinder am Diabetes Typ 2 erkranken, ist auch die Bezeichnung Alters-Diabetes unzutreffend. Es klingt paradox und es stellt sich die Frage, woran es liegt. Die Antwort ist leicht: Die Ursache für den sogenannten Alters-Diabetes ist keine genetische Veranlagung, sondern falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Junge Menschen sollten die Warnsignale beachten und vorbeugen!

Diabetes tut nicht weh, die möglichen Folgeerkrankungen sind aber lebensbedrohlich: Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Amputation. Auf eine Diabeteserkrankung weisen Müdigkeit und Trägkeit, starker Durst und häufiges Wasserlassen hin. Diese kann durch gesunde Lebensweise verhindert werden.

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Die richtige Ernährung kann Diabetes verhindern http://www.diabetes-line.de/die-richtige-ernaehrung-kann-diabetes-verhindern/ http://www.diabetes-line.de/die-richtige-ernaehrung-kann-diabetes-verhindern/#respond Wed, 22 Jan 2014 09:45:13 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=315
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Die Zahl der an Diabetes Typ II erkrankten steigt hierzulande stetig. Betroffene leiden stark unter den mit der im Volksmund auch “Zuckerkrankheit“ genannten einhergehenden Symptomen. Leider ist die Aussicht, munter und unbeschwert alt zu werden, ebenfalls stark getrübt, wenn Diabetes im Spiel ist. Denn die Zuckerkrankheit erhöht das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Nierenleiden. Dabei kann der Stoffwechselkrankheit relativ einfach entgegengewirkt werden: Durch bewusste und gesunde Ernährung.

Mit Kaffee der Diabetes vorbeugen

Kaffee-Liebhaber werden sich freuen: Der regelmäßige Konsum von Kaffee kann der Erkrankung entgegenwirken. Mehrere umfangreiche Studien befassen sich seit mehreren Jahren mit diesem Zusammenhang und stellten fest, dass der Kaffeekonsum mit einem verminderten Diabetesrisiko verbunden ist. Wie diese Verbindung zustande kommt, ist Forschern und Expertem bislang nicht gänzlich klar. Tatsächlich wirkt sich der Genuss von entkoffeiniertem Kaffee ähnlich aus wie das Trinken eines Kaffees mit Koffein. Eine Studie zeigte: Kaffee kann offensichtlich im Falle eines bereits erhöhten Blutzuckers die Verschlechterung der Glukose-Toleranz verhindern. Wie genau Kaffeekonsum das Risiko an Diabetes zu erkranken reduzieren kann, lesen Sie hier.

Übergewicht provoziert Diabetes

Diabetes Typ II wird nicht umsonst als „Wohlstandserkrankung“ deklariert. Falsche Ernährung – besonders in Form von sehr fettiger Kost – kann eine Diabeteserkrankung provozieren. Daher sollte, um die Gefahr an Diabetes zu erkranken zu senken, auf eine gesunde, vitaminreiche und ausgeglichene Ernährung geachtet werden. Dabei nützt im Falle eines schon bestehenden Übergewichts eine „Hau-ruck“-Diät meist wenig, denn diese wird in der Regel nur über einen kurzen Zeitraum angewandt. Eine langfristige Umstellung der Ernährung dagegen kann auf lange Sicht nicht nur Diabetes verhindern, sondern auch den gesamten Körper gesund halten.

Industrie-Food durch grünes Blattgemüse ersetzen

Um Diabetes vorzubeugen sollte man sich richtig ernähren

Um Diabetes vorzubeugen sollte man sich richtig ernähren

Die rasche Verbreitung von Nahrungsmitteln, die industriell gefertigt werden, bringt einen ebenso rasanten Anstieg der Diabeteserkrankungen mit sich. Auch wenn dieser Zusammenhang aus schneller und schmackhafter Ernährung und einer Erkrankung unangenehm ist, bestätigt er doch die Annahme, Diabetes sei eine ernährungsbedingte Erkrankung. Jüngste Untersuchungen bestätigten dies zusätzlich, denn schon minimale Umstellungen der Ernährungsgewohnheiten führten zu überzeugenden Erfolgen. Diabetes ist also eine Erkrankung, die durch den richtigen Umgang mit dem eigenen Körper, besonders durch die Ernährung, beeinflusst werden kann.

Britische Studien belegten beispielsweise, dass die tägliche Einnahme von frischem Blattgemüse das Risiko Diabetes zu entwickeln um 14 Prozent senkt. Fettarmes Kochen und Obst und Gemüse reduzieren das Risiko Diabetes zu bekommen ebenso wie leckere Zwischenmahlzeiten, zum Beispiel Äpfel oder Karotten anstelle von Chips und Fast-Food.

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Ruhe und Ernährung – So kriegen Sie die Diabetes in den Griff http://www.diabetes-line.de/ruhe-und-ernaehrung-so-kriegen-sie-die-diabetes-in-den-griff/ http://www.diabetes-line.de/ruhe-und-ernaehrung-so-kriegen-sie-die-diabetes-in-den-griff/#respond Tue, 07 Jan 2014 13:20:33 +0000 http://www.diabetes-line.de/?p=303
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Bei Diabetes handelt es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit, von der mehr als 350 Millionen Menschen betroffen sind. Es gibt zwei verschiedene Arten an Diabetes, von denen in der Regel die Rede ist. Dabei spricht man von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Während es bei Diabetes mellitus Typ 1 um eine Autoimmunerkrankung geht, die durch Erbfaktoren und Virusinfektionen entsteht, spielt bei Diabetes mellitus Typ 2 die Ernährung eine große Rolle.

Hierbei treten mehrere Störungen der Insulinbildung auf, weil die Zellen nicht oder nur kaum reagieren. Ebenfalls wird Diabetes durch Stress verursacht. Wenn man gestresst ist, wird im Körper das Stresshormon Cortisol produziert. Das sorgt zusammen mit anderen Hormonen dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt. Je entspannter man also ist, desto positiver ist der Blutzuckerspiegel. Nicht jeder kann zu jeder Zeit dem Alltag entfliehen, ein passendes Hotel finden und sich nur von Rohkost ernähren. Aber etwas in die Richtung sollte man zumindest versuchen. Um Stress vorzubeugen, kann man beispielsweise Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training ausüben.

Diabetes auch ohne Medikamente in den Griff bekommen

Ein Hotel verspricht Erholung

Ein Hotel verspricht Erholung

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Dabei muss man schon längst nicht mehr auf alle Produkte verzichten. Auch Naschen ist erlaubt! Bei der Ernährung ist vor allem wichtig, dass man viel Gemüse und Salat zu sich nimmt. Aber auch Obst und Vollkornprodukte sowie mageres Fleisch und Fischprodukte dürfen bei der Ernährung nicht fehlen. Dadurch bekommt der Körper alle Nahrungsstoffe, die er benötigt. Mit der richtigen Ernährung und ausreichend Ruhe bekommt man Diabetes mellitus Typ 2 auch ohne Medikamente wieder in den Griff. Grundsätzlich heißt es, dass die tägliche Nahrung zu 55 % aus Kohlenhydraten bestehen sollte. Daher sollten bei der Ernährung pflanzliche Produkte mit vielen Ballaststoffen bevorzugt werden. Mit Absprache vom Arzt darf man sogar Alkohol trinken, jedoch nur in Maßen. Wer die Wirkung von Alkohol nicht einschätzen kann, sollte lieber auf das Genussmittel verzichten.

In der Ruhe liegt die Kraft!

Zusätzlich zu einer gesunden Ernährung gehört auch viel Entspannung und Wellness. Betroffene sollten ausreichend Bewegung durch Spaziergänge und sportliche Aktivitäten haben. Stress kann durch Sport und Bewegung abgebaut werden. Außerdem sollte man Dauerstress im privaten, familiären oder beruflichen Umfeld vermeiden oder für einen Ausgleich sorgen. Es gibt zahlreiche Entspannungstechniken, die man schnell zwischendurch ausführen kann, auch am Arbeitsplatz!

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