Diabetes ursprünglich behandeln

26. März 2013 | Von | Kategorie: Behandlungsmethoden

Diabetes ist eine Volkskrankheit geworden. Das hat mit mehreren Faktoren zu tun. Zunächst muss man sich mit den unterschiedlichen Diabetes Typen beschäftigen. Im Groben werden zwei Arten der Zuckerkrankheit – so wird im Volksmund Diabetes bezeichnet – unterschieden. Typ 1 und Typ 2. 

Typen

Stammzellentherapie bei DiabetesTyp 1 wird als absoluter Insulinmangel bezeichnet Typ 2 als relativer Insulinmangel. Die erste Variante tritt oft schon in jugendlichem Alter auf. Typ 2 wird als Altersdiabetes bezeichnet und tritt normalerweise jenseits des 40. Geburtstages auf. Ausnahmen bestätigen hier die Regel, manch ein schwergewichtiger Zeitgenosse hat diesen Diabetes Typ schon viel früher.

Was tun?

Typ 1 bedeutet immer, dass Insulin zugeführt werden muss. Dies geschieht per Spritze oder moderner per Pen. Während Typ 2 schleichend, oft unbemerkt auf leisen Sohlen kommt, werden die Patienten des anderen Typs plötzlich krank. Beim Typ 1 zerstört der Körper die Inselzellen. Die Inselzellen sind Teil der Bauspeicheldrüse und geben das Hormon Insulin ab. Bei einer bestimmten genetischen Disposition werden diese Zellen zerstört – durch den eigenen Körper. Dies geschieht zum Beispiel bei Patienten, die an einer Gluten-Unverträglichkeit leiden. Man bekommt einer Art Abwehrreaktion gegen das eigene Gewebe. Das Immunsystem tötet alle Inselzellen ab und damit kommt die Insulinproduktion zum Erliegen.

Symptome

Ohne Insulin steigt der Zuckergehalt im Blut – bei den Zellen kommt aber kein Zucker an. Diabetes wird auch als Mangel im Überfluss bezeichnet. Der Zucker aus der Nahrung wird über den Urin ausgeschieden. Bis heute noch misst man bei Verdacht auf Diabates den Zucker im Urin. Sobald die Nierenschwelle überschritten ist wird der Zucker im Urin nachweisbar. Das war früher ein eindeutiger Nachweis für eine Diabetes. Diabetes verursacht eine Reihe von Leitsymptomen bei den Patienten. Der Patient trinkt unglaublich viel, wird dauernd müde und verliert rasend an Gewicht. Oft fangen Kinder wieder an, nachts ins Bett zu machen. Der Atem riecht nach Aceton. All dies ist dann so eindeutig, dass der behandelnde Arzt die Diagnose schon fast am Telefon stellen kann. Die Behandlung ist dafür umso komplizierter.
Neben dem Spritzen muss der Patient sehr genau darauf achten, was er zu sich nimmt. Kohlenhydrate sind sparsam zu konsumieren, auf Alkohol sollte gänzlich verzichtet werden. Die Therapie ist nicht für kurze Zeit sondern für immer geplant.Speziell bei den Menschen mit Typ 1 könnte eine Stammzellentherapie einiges bringen. Wenn man als Diabetiker also Stammzellen einlagert, kann man bei einer späteren Behandlung profitieren. Wenn nämlich die Inselzellen wieder an die ursprüngliche Stelle gebracht werden könnten, dann wäre der Patient geheilt. Man würde gesunde Zellen züchten und injizieren. Die Stammzellenforschung ist also hier eine große Therapiehoffnung.
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